Theater

Flaschen im Eimer und ois beim Deife

Die Theaterspieler danken für ihren Besuch und hoffen das es ihnen gefallen hat
mehr ...

Geschichte

Im alten Saal des Gasthaus Mayrl gab es schon früher immer wieder lustige Bauerntheater aufführungen. Aber mit dessen Abriss und somit auch der Bühne ging in Frasdorf ein Stück Volkskultur fast verloren. Erst mit dem Bau der Lamstoahalle stand wieder eine Bühne zur Verfügung, die unter anderem auch zum Theaterspielen genutzt werden konnte. Kamen anfangs nur im Fasching spaßige Sketche und Einlagen zur Aufführung, wurde ab 1992 auf Anregung von Maxi Hilger regelmäßig ein Einakter für den Dorfabend einstudiert. Hierzu fanden sich eine Gruppe aus den Reihen der aktiven Trachtler und einige zusätzliche Frasdorfer Talente zusammen, die seit dem fast jährlich ihr Können dem immer begeisterten Publikum zeigt.
Seit dem Jahr 2002 öffnet sich jedes Jahr im Frühjahr der Vorhang der „Kleinen Lamstoabühne“. Waren es anfangs jährlich nur eine bzw. zwei Aufführungen, wird seit 2004 jeweils an drei Abenden das Publikum zum Lachen gebracht. Hans Weber übernimmt fast seit Gründung der Theatergruppe mit viel Gespür für’s Detail die Stückeauswahl und Rolleneinteilung. Auch für die Regieanweisungen und den Kulissenbau ist in erster Linie der Lenzn Hans verantwortlich. Unter seiner Anleitung oder meist daheim in seiner Werkstatt kamen schon die unterschiedlichsten Bühnenbilder zustande. So waren in der Lamstoahalle unter anderem bereits ein „Etablissement“ (A Kufern), eine kleine Drehbühne als Beichtstuhl (Der Rauberpfaff) und sogar ein ganzes Eisenbahn-Abteil (Erster Klasse) zu sehen. Damit sind für eine Laienbühne wahre Meisterstücke gelungen. Die Effekte waren bei jedem Einsatz verblüffend und wurden vom Publikum jedes Mal aufs Neue mit entsprechendem Applaus gewürdigt.
Eine besonders schöne Theaterkulisse entstand aus den Brettern von einem abgerissenen Stadl vom „Sturm“ in der Haslau. Dieses Bühnenbild wurde bereits in unterschiedlichster Form bei vielen ver-schiedenen Stücken und auch bei anderen Anlässen z.B. als Dekoration beim Trachtenmarkt in der Lamstoahalle eingesetzt. Zu bemerken ist, dass fast bei jedem Stück der Regisseur, die Verantwortlichen für Bühnenbild und Technik, Kostüme und Maske jedes Mal auch selbst unter den Theaterspielern zu finden sind. Eine besondere Aufgabe erhielten die Frasdorfer Theaterer anlässlich des Jahresmottos des Chiemgau Alpenverbandes „Tradition und Brauchtum – Bayerisches Leben“. Zusammen mit 4 weiteren Theatergruppen aus dem Chiemgau wurde im Mai 2010 ein Abend mit dem Titel „Von der Wiege bis zur Bahre“ gestaltet. Hierfür wurde von den Frasdorfer Schauspielern Hans Weber, Maria Lederer und Sebastian und Petra Bauer bei mehreren, vergnügten und lang dauernden Zusammenkünften der Einakter „Die Erbschaft“ geschrieben und einstudiert. Dieser wurde auf Wunsch vieler Zuschauer bei unseren Aufführungen im Herbst nochmals dargeboten. Mit dem Karl Valentin-Stück „Der reparierte Scheinwerfer“ wurden sogar Auswärts-Aufführungen in Aschau und Rottach-Egern gegeben. In den letzten 20 Jahren traten bei 34 lustigen Sketchen, Einaktern und Dreiaktern mehr als 40 Theaterspieler vor das immer begeisterte Publikum. An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei allen bedanken, die uns Kostüme, Requisiten uvm. zur Verfügung gestellt haben; sowie bei allen Helfern und Sponsoren. Den größten Dank jedoch möchten wir den treuen Besuchern der „Kleinen Lamstoabühne“ aussprechen. Denn der Applaus ist das Brot des Künstlers und der schönste Lohn.

Mehr zum Theater 2016

Mehr zum Theater 2015

Mehr zum Theater 2014

Mehr zum Theater 2013.....

Mehr zum Theater 2012 .....

Mehr zum Theater 2010 ......

Mehr zum Theater 2009 ......

Mehr zum Theater 2008 ......